Die Lieferantenbeziehungen von Targus basieren auf rechtmäßigen, sozial verantwortlichen und fairen Praktiken. Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie die Gesetze und Vorschriften einhalten, die von ihnen verlangen, dass sie die Arbeitnehmer fair behandeln, ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld bieten und die Umweltqualität schützen.

Targus verpflichtet seine Lieferanten vertraglich, die Einhaltung unserer Konzernvorschriften zur Einhaltung der Sozialstandards (Corporate Social Compliance Standards) zu zertifizieren, die in unseren Leitlinien für das Lieferantenmanagement (Vendor Management Guidelines) enthalten sind. Diese Standards verlangen, dass Lieferanten keine Zwangsarbeit, Gefängnisarbeit oder unfreiwillige Arbeit einsetzen oder Arbeitnehmer irgendeiner Form von Zwang oder Nötigung aussetzen. Die Lieferanten von Targus sind verpflichtet, ihren Lieferanten und etwaigen Subunternehmern die gleichen Standards aufzuerlegen.

Targus verfügt über ein Programm zur Überprüfung der Lieferantenkonformität mit unseren Standards, das erste Vor-Ort-Überprüfungen der Produktionsstätten von Lieferanten umfasst, die von Targus-Mitarbeitern durchgeführt werden, welche in Prüfungstechniken geschult sind, um Nichtkonformität mit unseren Erwartungen zu erkennen und zu melden. Die Überprüfung der sozialen und ökologischen Verantwortung (Social and Environment Responsibility Audit) von Targus untersucht die Einhaltung der geltenden Gesetze über Arbeit und Löhne, Kinderarbeit, unfreiwillige Arbeit, Nichtdiskriminierung, faire Geschäftspraktiken, Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer und die Einhaltung von Umweltauflagen. Targus führt zusätzlich unregelmäßige, stichprobenartige Kontrollen seiner Lieferanten durch und verlangt in seinen Lieferverträgen Zugang zu solchen Überprüfungen.

Um die interne Rechenschaftspflicht zu wahren, verfolgen die Mitarbeiter in der Beschaffungsabteilung von Targus den Ansatz, die „Augen immer offen“ zu halten. Dabei wird von allen relevanten Mitarbeitern erwartet, dass sie Bedenken im Zusammenhang mit Umwelt-, Gesundheits-, Sicherheits- und Arbeitsangelegenheiten, einschließlich Fragen im Zusammenhang mit Menschenhandel und Zwangsarbeit, erkennen und alle Verdachtsfälle eines missbräuchlichen Verhaltens bei allen Lieferanten weltweit melden und untersuchen.

Lieferanten, die die Erwartungen von Targus nicht erfüllen, sind verpflichtet, umgehend Abhilfemaßnahmen zu ergreifen. Das Targus-Personal führt Vor-Ort-Kontrollen durch, um sicherzustellen, dass alle Abhilfemaßnahmen vom Lieferanten ausgeführt werden. Die Nichtdurchführung solcher Maßnahmen führt zur Beendigung der Lieferbeziehung mit Targus. Mitarbeiter, die gegen die Richtlinien von Targus verstoßen, müssen mit Disziplinarmaßnahmen rechnen, die bis hin zur Kündigung reichen können.

Schulungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der modernen Sklaverei

Targus erwartet von jedem Mitarbeiter, dass er unseren Verhaltenskodex und unsere Antikorruptionsrichtlinie versteht und befolgt. Targus schult seine Mitarbeiter weiterhin zu unserem Verhaltenskodex, wenn sie ihre Beschäftigung bei Targus aufnehmen.

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Sorgfalts- und Überprüfungsmaßnahmen plant Targus im kommenden Geschäftsjahr eine interne Schulung zu moderner Sklaverei und Menschenhandel. Diese Schulung wird unseren Mitarbeitern bei der aufmerksamen Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften durch Lieferanten und einem besseren Verständnis unseres Verhaltenskodex für Lieferanten helfen.

Mikel H. Williams

Geschäftsführer (Director)

Diese Erklärung gilt für Targus Europe Limited und Targus Group (UK) Limited und wurde von ihnen für das am 30. September 2019 endende Geschäftsjahr genehmigt.

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