Soziale Verantwortung

Erklärung zum Gesetz zur modernen Sklaverei

Targus verpflichtet sich dazu, sicherzustellen, dass unsere Geschäftstätigkeit die Werte von Targus und die Achtung der Menschenrechte und den Schutz der Umwelt durch das Unternehmen widerspiegelt. Targus erwartet von den Mitarbeitern und Lieferanten die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften, die von ihnen verlangen, Arbeitnehmer fair zu behandeln, ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld zu bieten und die Umweltqualität zu schützen. Targus toleriert keine moderne Sklaverei in unserer Organisation oder in unserer Lieferkette. Gemäß Artikel 54 des Gesetzes zur Bekämpfung moderner Sklaverei von 2015 (Modern Slavery Act 2015) gibt Targus die folgende Erklärung ab, um seine Bemühungen und sein Engagement zur Unterstützung der globalen Menschenrechte und zur Verhinderung moderner Sklaverei darzustellen.

Struktur und Lieferketten

Seit mehr als 35 Jahren entwickelt Targus zielgerichtete Lösungen, um den Kunden die für ihren Erfolg erforderlichen Tools zur Verfügung zu stellen – von Laptoptaschen über Tablet-Hüllen bis hin zu Peripheriekomponenten und universellen Docking-Stationen. Unser erkenntnisorientierter Ansatz, unsere globale Reichweite und unser Engagement für Qualität stellen sicher, dass wir über die Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen, um Anforderungen unserer Kunden in Bezug auf Leistung, Stil und Sicherheit zu erfüllen – egal, ob es sich um ein großes Unternehmen, ein Kleinunternehmen oder eine Person handelt, die ihre Arbeit erledigen muss.

Das Europageschäft von Targus hat den Hauptsitz im Vereinigten Königreich und beschäftigt Mitarbeiter in Tochtergesellschaften von Targus, die hauptsächlich in den Vereinigten Staaten, Kanada, Hongkong, China und Australien ansässig sind. Targus verfügt über eine ähnlich internationale Lieferkette mit Waren und Dienstleistungen aus der ganzen Welt, einschließlich insbesondere der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs, der Niederlande, Kanada, Australien, China, Indien, Kambodscha, Hongkong und Taiwan.

Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel

Targus verfolgt eine strikte Politik gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel. Targus-Mitarbeiter verpflichten sich ausdrücklich, unseren Verhaltenskodex und unsere Antikorruptionsrichtlinie einzuhalten. Der Verhaltenskodex und die Antikorruptionsrichtlinie von Targus erläutern unsere Erwartungen an alle unsere Mitarbeiter und verbieten unter anderem Diskriminierung, Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften und unangemessenen Umgang mit Lieferanten. Targus bietet eine Corporate and Integrity Hotline an, die unsere Personalabteilung und andere leitende Angestellte bei der Untersuchung von Mitarbeiterbedenken unterstützt.

Targus verlangt von seinen Lieferanten eine Verpflichtung, die Geschäfte in Übereinstimmung mit den Maßstäben für die Unternehmensethik und die Menschenrechte zu führen. Targus verlangt, dass alle seine potenziellen Produktlieferanten einen Verhaltenskodex für Lieferanten unterzeichnen, um sich zur Einhaltung der geltenden Gesetze und Vorschriften zu fairen und ethischen Geschäftspraktiken, Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Belästigung oder Missbrauch, Nichtdiskriminierung, Gesundheit und Sicherheit, Vereinigungsfreiheit, Arbeitszeiten, Löhnen und Sozialleistungen und Umweltverträglichkeit in jedem Land, in dem sie tätig sind, zu verpflichten. Targus verlangt diese Verpflichtung, bevor es das Aufnahmeprüfungsverfahren für Lieferanten einleitet, mit dem das Engagement des potenziellen Lieferanten gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel untersucht und bestätigt wird.

Due Diligence-Prozesse und Risikobewertung & -management

Die Lieferantenbeziehungen von Targus basieren auf rechtmäßigen, sozial verantwortlichen und fairen Praktiken. Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie die Gesetze und Vorschriften einhalten, die von ihnen verlangen, dass sie die Arbeitnehmer fair behandeln, ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld bieten und die Umweltqualität schützen.

Targus verpflichtet seine Lieferanten vertraglich, die Einhaltung unserer Konzernvorschriften zur Einhaltung der Sozialstandards (Corporate Social Compliance Standards) zu zertifizieren, die in unseren Leitlinien für das Lieferantenmanagement (Vendor Management Guidelines) enthalten sind. Diese Standards verlangen, dass Lieferanten keine Zwangsarbeit, Gefängnisarbeit oder unfreiwillige Arbeit einsetzen oder Arbeitnehmer irgendeiner Form von Zwang oder Nötigung aussetzen. Die Lieferanten von Targus sind verpflichtet, ihren Lieferanten und etwaigen Subunternehmern die gleichen Standards aufzuerlegen.

Targus verfügt über ein Programm zur Überprüfung der Lieferantenkonformität mit unseren Standards, das erste Vor-Ort-Überprüfungen der Produktionsstätten von Lieferanten umfasst, die von Targus-Mitarbeitern durchgeführt werden, welche in Prüfungstechniken geschult sind, um Nichtkonformität mit unseren Erwartungen zu erkennen und zu melden. Die Überprüfung der sozialen und ökologischen Verantwortung (Social and Environment Responsibility Audit) von Targus untersucht die Einhaltung der geltenden Gesetze über Arbeit und Löhne, Kinderarbeit, unfreiwillige Arbeit, Nichtdiskriminierung, faire Geschäftspraktiken, Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer und die Einhaltung von Umweltauflagen. Targus führt zusätzlich unregelmäßige, stichprobenartige Kontrollen seiner Lieferanten durch und verlangt in seinen Lieferverträgen Zugang zu solchen Überprüfungen.

Um die interne Rechenschaftspflicht zu wahren, verfolgen die Mitarbeiter in der Beschaffungsabteilung von Targus den Ansatz, die „Augen immer offen“ zu halten. Dabei wird von allen relevanten Mitarbeitern erwartet, dass sie Bedenken im Zusammenhang mit Umwelt-, Gesundheits-, Sicherheits- und Arbeitsangelegenheiten, einschließlich Fragen im Zusammenhang mit Menschenhandel und Zwangsarbeit, erkennen und alle Verdachtsfälle eines missbräuchlichen Verhaltens bei allen Lieferanten weltweit melden und untersuchen.

Lieferanten, die die Erwartungen von Targus nicht erfüllen, sind verpflichtet, umgehend Abhilfemaßnahmen zu ergreifen. Das Targus-Personal führt Vor-Ort-Kontrollen durch, um sicherzustellen, dass alle Abhilfemaßnahmen vom Lieferanten ausgeführt werden. Die Nichtdurchführung solcher Maßnahmen führt zur Beendigung der Lieferbeziehung mit Targus. Mitarbeiter, die gegen die Richtlinien von Targus verstoßen, müssen mit Disziplinarmaßnahmen rechnen, die bis hin zur Kündigung reichen können.

Schulungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der modernen Sklaverei

Targus erwartet von jedem Mitarbeiter, dass er unseren Verhaltenskodex und unsere Antikorruptionsrichtlinie versteht und befolgt. Targus schult seine Mitarbeiter weiterhin zu unserem Verhaltenskodex, wenn sie ihre Beschäftigung bei Targus aufnehmen.

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Sorgfalts- und Überprüfungsmaßnahmen plant Targus im kommenden Geschäftsjahr eine interne Schulung zu moderner Sklaverei und Menschenhandel. Diese Schulung wird unseren Mitarbeitern bei der aufmerksamen Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften durch Lieferanten und einem besseren Verständnis unseres Verhaltenskodex für Lieferanten helfen.

Unterschrift von Mikel H. Williams

Mikel H. Williams

Geschäftsführer (Director)

 

Diese Erklärung gilt für Targus Europe Limited und Targus Group (UK) Limited und wurde von ihnen für das am 30. September 2019 endende Geschäftsjahr genehmigt.